ELCHJAGD ALS IDENTITÄT


Evelina liegt die Jagd im Blut, seit sie in ihren späten Teenagerjahren ihren Vater auf Elchjagden begleitete. Das Interesse und die Leidenschaft haben einen Lebensstil geformt, in dem die Jagd zu einem zentralen Bestandteil ihrer Identität geworden ist – sogar zu einem Unternehmen.

Schon als Teenager fühlte sich Evelina Åslund zur Jagd hingezogen, eine Faszination, die aus den Elchjagden mit ihrem Vater entstand. Da sie in Åsarna, Jämtland, aufwuchs, wurde sie zu einem natürlichen Teil ihres Lebens. Zudem nahm Evelina an Biathlon- und Skilanglaufwettbewerben teil, sodass die Ausflüge mit ihrem Vater in den Wald eine perfekte Art der körperlichen Betätigung darstellten.

Mit 17 Jahren erwarb Evelina ihren Jagdschein, und seitdem geht sie jedes Jahr auf die Jagd.

„Auch wenn das Leben mich durch ganz Schweden und sogar ins Ausland geführt hat, war es immer die Elchjagd, die mich nach Hause rief“, sagt Evelina. „Die Jagd ist ein fester Bestandteil meiner Identität geblieben.“

VON DER GEMEINSCHAFT ZUM UNTERNEHMEN

Heute lebt Evelina mit ihrer Familie und sieben Hunden auf einem Bauernhof zwischen Åre und Östersund, umgeben von weiten Bergen und kilometerlangen Wäldern. Zu Hause jagt sie meist Niederwild, aber jeden Herbst zieht es sie zur Elchjagd nach Ljungdalen. Was sie vielleicht am meisten schätzt, ist das fantastische Gemeinschaftsgefühl, das die Zugehörigkeit zu einer Jagdgesellschaft mit sich bringt. Dies mag auch der Grund sein, warum die Jagd vor 16 Jahren eine neue Richtung in ihrem Leben einschlug. Heute leitet Evelina ein Jagd- und Gesundheitsunternehmen, Joy Event Hunt and Health, in dem sie Jagderlebnisse mit gesundheitsorientierten Aktivitäten kombiniert.

„Wir bieten nicht nur die Jagd an, sondern auch direkte Gesundheitspakete. Die meisten unserer Kunden sind Schweden, aber wir haben auch internationale Jäger aus Italien, Deutschland und Norwegen. Um über die Jagd hinaus weitere einzigartige Erlebnisse zu schaffen, hatten wir sogar schon einen Sommelier bei einer Bergwanderung mit Weinverkostung in der Natur dabei – ein Erlebnis, das dem Ganzen einen Hauch von Luxus verleiht“, sagt Evelina.

ELCHJAGD IST EIN LEBENSSTIL

Die Leidenschaft für die Natur war schon in der Kindheit da – und die Elchjagd war schon immer etwas Besonderes. Schließlich hat so alles angefangen. Die Jagd ist zu einem Lebensstil geworden, der Evelina durch das Leben getragen, ihr unvergessliche Erlebnisse beschert und sie zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Evelina findet, dass der Elch ein fantastisches Tier und Schwedens Nationalsymbol ist, und dass die Jagd mit freilaufenden Hunden etwas ganz Besonderes an sich hat. Vielleicht, weil sie nicht überall so verbreitet und bei weitem nicht so selbstverständlich ist wie in Schweden.

„Obwohl ich selbst nie einen Elchhund besessen habe, bin ich mit Elchjagdhunden und dieser aufregenden Jagdmethode voller Gemeinschaft und Adrenalin aufgewachsen, habe mit ihnen gelebt und sie erlebt“, sagt Evelina. „Die Jagd mit freilaufenden Hunden, wie wir sie hier im Norden betreiben, ist exotisch und wahrscheinlich nirgendwo sonst auf der Welt zu finden, weshalb viele diese spezielle Art der Jagd erleben möchten.“

JAGEN MIT DEM STALON VICTOR

Natürlich jagt Evelina mit einem Schalldämpfer, genauer gesagt mit einem Stalon VICTOR. Sie sagt, dass der größte Vorteil nicht nur die Geräuschreduzierung ist, sondern vielleicht noch mehr der deutlich verringerte Rückstoß.

„Der verringerte Rückstoß macht das Schießen angenehmer, sowohl für mich als auch für die Personen in der Nähe. Wenn ich einen Nachteil finden müsste, dann wäre es die Jagd in Gebieten mit großen Entfernungen und schlechter Kommunikation, wo der Schuss nicht so gut hörbar ist, aber die Vorteile überwiegen das definitiv“, sagt sie.

BESTE – UND SCHLIMMSTE – JAGDERINNERUNG

Evelina hat viele unterschiedliche Jagderinnerungen, von ihrem ersten Elch am Stand bis hin zum Erlernen der Lockjagd in der SVT-Sendung „Jaktliv“ und lustigen Momenten, wie dem Verwechseln der Verschlüsse ihrer Gewehre.

„Ich musste peinlicherweise zugeben, dass ich den falschen Verschluss dabei hatte, und musste zum nächsten Jäger gehen“, erinnert sich Evelina.

Eine weitere, nicht auf Elche bezogene, etwas humorvolle Jagderinnerung stammt von Evelinas erster organisierter Jagd- und Wellnessreise nach Estland. Die Geschichte beginnt damit, dass das gesamte Gepäck im falschen Flugzeug landete – und im falschen Land.

„Unsere Ausrüstung landete in Riga, also musste ich einen Bus mieten, damit wir die Gewehre abholen konnten. Wir haben das Wellness-Erlebnis verpasst, aber keine Jagdtage verloren. Trotzdem waren die Gäste mit ihrer Premium-Tour zufrieden, und ich habe dort noch fünf weitere Jahre lang Jagdreisen organisiert“, sagt Evelina lachend.

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